
Weingut Maximin Grünhaus
Deutschland, Rheinland-Pfalz
Galerie Weingut Maximin Grünhaus
Weingut Maximin Grünhaus
Das Weingut Maximin Grünhaus liegt am Fuße eines ausgedehnten, steilen Südhanges auf der linken Seite der Ruwer, etwa 2 km von deren Mündung in die Mosel. Die arrondierte, geschlossene Weinbergslage Maximin Grünhaus mit den Einzellagen Abtsberg, Herrenberg und Bruderberg befindet sich im Alleinbesitz der Familie von Schubert. Die drei Maximin Grünhäuser Weinbergslagen unterscheiden sich durch Bodenart, Hangneigung und Mikroklima.
Der Weinbau in den Maximin Grünhäuser Weinbergen ist naturnah ausgerichtet. Die Düngung erfolgt überwiegend organisch, die Böden werden mit den natürlichen Wildkräutern begrünt. Insektizide kommen nicht zur Anwendung und durch intensive Laubarbeiten wird die Traubengesundheit bestmöglich gefördert. Das durchschnittliche Ertragsniveau ist im Sinne bester Qualitäten auf rund 45 hl / ha begrenzt.
Die Traubenlese erfolgt ausschließlich mit der Hand, entsprechend den Notwendigkeiten der einzelnen Jahrgänge in mehreren Ausleseschritten. Seit Anfang 2004 ist Dipl. Ing. Stefan Kraml für den Weinbau und die Kellerwirtschaft in Grünhaus verantwortlich. Sein kompromissloses Qualitätsstreben prägt seither die Maximin Grünhäuser Rieslingweine. Dominierende Rebsorte ist und wird in Grünhaus immer der Riesling sein – heute mit einem Anteil von 94 %. Mit dem Jahrgang 2008 bereichert der Schloss Grünhaus Weißburgunder (1 ha) die Kollektion Grünhäuser Weine. Im Jahre 2007 wurde zum ersten Mal seit 150 Jahren ein weiterer Hektar mit Spätburgunderreben bepflanzt.
Die günstige Lage der Grünhäuser Kellerei erlaubt den Transport der geernteten Trauben binnen weniger Minuten zur Kelter. Die Trauben werden je nach Erfordernissen eingemaischt oder mit der Methode der Ganztraubenpressung in einer modernen pneumatischen Presse verarbeitet. Nach einer natürlichen Klärung über Nacht werden die Moste auf eine optimale Gärtemperatur gebracht und vergären im klassischen Eichen-Fuderfass oder kleinen Edelstahltanks mit den natürlichen Wildhefen. Hierdurch wird der mineralische Geschmack des Schieferbodens optimal entwickelt und die Langlebigkeit der Rieslingweine garantiert. Eine Schönung von Most und Wein erfolgt nicht. Seit einigen Jahren wird aus den gutseigenen Eichenwäldern Fassholz gewonnen und von einem in der Nachbarschaft ansässigen Küfer zu Fuderfässern verarbeitet.
Weingut Maximin Grünhaus
Hauptstr. 1, 54318 Mertesdorf, Deutschland